Auf einer Stadtteilbegehung 2005 des Ortsbeirates mit dem
Fahrradbeauftragten der Landeshauptstadt Kiel gab es den
Verbesserungsvorschlag, am Ortseingang Richthofenstraße/Oskar-Kusch-Straße
die Kreuzung durch einen Kreisverkehr zu ersetzen [KN vom 28.10.2005].
Diesen Vorschlag nahm der Arbeitskreis Pro Holtenau auf, denn die Vorteile
eines Kreisverkehres an dieser Stelle liegen auf der Hand. So gibt es in dem
Bereich 5 Bushaltestellen, die oftmals Zielscheibe randalierender
Jugendlicher sind.
Die schwierigen Verkehrsverhältnisse am Ortseingang für Busbenutzer,
Autofahrer und Radfahrer lassen den Schluss zu, dass nur ein Kreisverkehr in
Verbindung mit einer "Holtenauer-Busstation" die Situation an dieser
Kreuzung zufriedenstellend verbessern könnten. Über den Kreisverkehr würde
die Busstation aus allen Richtungen angefahren werden. Mit dieser
Konstellation könnten die großen Gelenkbusse, die derzeit aus Friedrichsort
wie auch aus Melsdorf kommen und durch Holtenau fahren, innerörtlich durch
einen kleineren Bus ersetzt werden. Dieser würde dann in Form einer 8 durch
Holtenau fahren und die Holtenauer Busbenutzer zur Busstation am
Kreisverkehr befördern.
Eine Kreisverkehrsabwicklung in Verbindung mit einer "Holtenauer-Busstation"
bedeutet:
Letzte Information zum Sachstand:
Der Bauausschuss der Stadt Kiel hat in seiner September-Sitzung den Antrag
des Ortsbeirates zu diesem Projekt mit den Stimmen von Schwarz-Grün
abgelehnt. Der Tiefbauamtschef Uwe Schmeckthal soll die Priorität zu diesem
Kreisverkehr als nicht so hoch angesehen haben. Das Sitzungsprotokoll wird
frühestens in der nächsten Bauausschusssitzung am 05.10.2006 freigegeben.
Pro Holtenau wird in seiner nächsten Ausgabe darüber berichten.
Autor: Hans Lauer
© Arbeitskreis PRO HOLTENAU 2006