Auf der Februar-Sitzung stellten zwei Vertreter des WSA die Baumaßnahme an der Binnenhafenkaje (Wiker Seite) vor. Die alte 850 m lange Spundwand ist durchgerostet und wird bis August 2008 erneuert. Man warb um Verständnis für die nicht unerhebliche Lärmbelästigung durch die notwendigen Rammarbeiten. Gearbeitet wird täglich von 7:00- 17:00 Uhr, außer am Wochenende. Für die Kanalfähre versuche man, so die Vertreter des WSA, eine vorübergehende Anlegestelle weiter östlich zu schaffen. Gelinge dies nicht, sei nur ein Busersatzverkehr möglich. Letzteres wäre aus Sicht des Ortsbeirates keine glückliche Lösung und eine starke Einschränkung für den ständig wachsenden Fahrradverkehr in den Sommermonaten. Man freue sich aber über die ab August 2008 zu erwartende neue Anlegestelle auf der Wiker Seite, die, weniger steil und mit einer Behindertenrampe versehen, für viele eine Erleichterung bedeute.
Im Weiteren wurde der Kleingartenverein durch seinen Vorsitzenden Herrn Schmökel vorgestellt. Der 387 Pächter starke Verein habe noch 15 freie Gärten. Interessenten mögen sich bei ihm donnerstags von 18:00-20:00 Uhr im Vereinsheim am Eekbrook melden (oder per Tel.: 362770).
In den KN v. 10.02.07 wurde bereits zur Freude vieler Holtenauer über den neuen Pächter des alten Tiessen-Ladens berichtet. Umso mehr freute man sich, dass der Pächter Ernst Hintzmann den Weg in den Ortsbeirat gefunden hatte, um sein Projekt vorzustellen. Mit seinem Leitspuch: "Tiessen bleibt Tiessen" machte er deutlich, wie behutsam er mit dem "kultigen" Inventar umgehen wolle.
Ein weiteres in Holtenau ansässiges Highlight ist der Umweltbildungsverein "Geo step by step". Er wurde von Maike Dörenberg vorgestellt. Ein Team von Geologen und Biologen bietet jedes Jahr ein umfangreiches Programm zu Themen aus Natur und Kultur an. So z. B. am 22. April, um 14:00 Uhr, eine Holtenauführung ab Fähranleger Holtenauer Kanalfähre (Infos unter Tel.: 363118).
Diverse, z.T. seit Jahren offene Punkte, wie z.B. die Sanierung der Kanalstraße, öffentliche Toiletten am Tiessenkai, Verbesserung des Radweges nach Friedrichsort auf der Flugplatzseite und fehlender Bebauungsplan Unterland, veranlassten den OBR zu beschließen, einen Brief an die Oberbürgermeisterin zu verfassen.
Autor: Silke Worth-Görtz
© Arbeitskreis PRO HOLTENAU 2007